Reiseberichte, Travels
Kommentare 2

Oslo – Norwegens Hauptstadt ganz entspannt erleben

Vier Tage, vier Mädls und vier paar Schuhe im Handgepäck. Somit steht einem entspannten Citytrip in eine der teuersten Städte Europas nichts mehr im Wege… Nur der Start ist etwas holprig.Auf einen Blick:

Reisezeit: 15.07.-18.07.2016
Anreise: Flug mit KLM ab/bis Düsseldorf via Amsterdam für insgesamt 180€, nur Handgepäck
Unterkunft: Airbnb

Tag 1: Oslo auf Umwegen

imageEigentlich hätte ich von Düsseldorf via Amsterdam nach Oslo nur 4h brauchen sollen. Eigentlich. Leider hat mein Flug mit KLM von Düsseldorf aus fast 2h Verspätung und ich verpasse meinen Anschlussflug. Auf diesem hätte ich meine Mädls getroffen. Egal, ich lasse mir die Stimmung nicht verderben. Nun muss ich über Stavanger nach Oslo fliegen und kaufe mir im Duty Free erst einmal eine Flasche Wein für ca. 8€ (das war die Günstigste).

4h später bin ich am Airport von Oslo und nochmal 1h danach endlich in unserer sehr coolen airbnb Wohnung von Marthe im Norden der Stadt. Dort treffe ich dann endlich auf meine drei Freundinnen aus München und freue mich riesig! Heute kochen wir gemütlich zu Hause und kommen erst einmal richtig an. Dank Schlafmaske können wir trotz Helligkeit auch einschlafen.

Tag 2: Shopping, Sights und Skål

imageKlar, was sonst. Wenn Frauen zusammen unterwegs sind geht’s natürlich immer erstmal zum Shoppen. Und das kann man wirklich wunderbar und ausgiebig in Grünerløkka in der Thorvald Meyers gate bei uns um die Ecke. Das sogenannte In-Viertel ist voll von Shops, Boutiquen, Cafés und Bars. Hier ist Oslo jung und modern. Die Sonne scheint und wir lassen uns weiter Richtung Hafen treiben.

Am Hauptbahnhof vorbei laufen wir direkt auf die Oper zu. Ein riesiges Gebäude. Auf den ersten Blick wirkt es etwas deplatziert, auf den zweiten Blick ist es ein architektonisches Highlight. Es macht Spaß dort herum und auch hinauf zu laufen. Das Meer tut sein Übriges und wir kommen richtig in Oslo an.
2016-07-17 14.47.26

Weiter geht es zum Radhus (von außen weniger schön, wie ich finde) zur Aker Brygge direkt am Meer. Der Wind weht, die Sonne scheint und wir genießen die Hafenkulisse um uns herum. Wir kaufen uns ein total überteuertes Sandwich und einen Cappuccino und spielen die perfekten Touristen. Muss auch mal sein. Danach laufen wir über das Königliche Schloss und die Johans gate (eine Restaurant und Einkaufsmeile) zurück zum Hauptbahnhof. Das Touri-Programm reicht definitiv erstmal für heute.

Abends machen wir dann noch „unser“ Hipster-Viertel Grünerløkka unsicher und bestellen uns ein erstes Bier für ca. 10€. Aber dass Oslo teuer ist wussten wir ja. Zwei weitere folgen, Bar-hopping inklusive: erst in die Bar Boca im 50er Jahre Stil, danach ins „Chair“, einer stylischer Cocktailbar und zu guter letzt noch in die aku tiki Bar im Hawaii Look gehalten. Ich muss allerdings sagen, dass Oslos Nachtleben nicht allzuviel zu bieten hat…

Tag 3: ein Tag am Meer

imageHeute wird ausgeschlafen. Ich muss es schließlich ausnutzen ohne die zwei Kids unterwegs zu sein.
Mit der Trambahn fahren wir dann wieder zum Radhus und gucken es uns mal von Innen an. Und siehe da, es kann sich sehen lassen. Danach wollen wir mit der Fähre nach Bygdøy, besser bekannt als Museumsinsel. Ca. 5€ kostet das one-way Ticket. Die Fahrt ist wie eine kleine Sightseeing-Tour.

Dort angekommen sind wir diesmal Kulturbanausen und lassen alle Museen links liegen (na gut, wir gucken kurz ins Vikingermuseum, kaufen aber kein Ticket) und spazieren lieber ganz gemütlich durch Wald und Park zum Huk Strand. Wir sind alle vier begeistert! Wir haben wieder Glück mit dem Wetter, auch wenn es sehr windig ist.

Wir setzen uns in den Sand, gehen mit den Füßen ins Wasser und genießen unser mitgebrachtes Picknick. Hier verweilen wir bestimmt 2h weil es so schön ist, definitiv ein LIEBLINGSSPOTvon mir! Entspannt fahren wir mit dem Bus zurück zum Radhus und flanieren durch die kleinen Kanäle mit süßer Architektur und stylischen Restaurants an der Aker Brygge. Hier könnten wir ewig bleiben, auch ein unbedingtes Muss für Oslo! Am Ende gibt es Fish&Chips im Lekter’n direkt am Wasser und der Kurzurlaub neigt sich dem Ende zu…

Tag 4: Takk Oslo

imageTakk heißt Danke auf norwegisch. Es war eine tolle Zeit! Gerne würde ich noch mehr von Norwegen erkunden, aber Oslo war schon mal ein guter Anfang.
Heute spazieren wir nur noch kurz durch unser liebgewonnenes Viertel mit süßen Läden und kleinen Cafés und lassen uns treiben. In Erinnerung bleiben vorallem Trolle, Lakritz-Eis, das Meer und der Wind. Bald machen wir uns wieder auf den Weg mit dem Airportbus (ca. 25€ one way) zum Flughafen. Ich hoffe, diesmal hat kein Flug Verspätung. Mädls, es war mir wie immer eine Ehre.

 

Dieser Artikel enthält unbezahlte Werbung!

2 Kommentare

  1. Sabine sagt

    Um Norwegens Fjorde entspannt zu erleben, empfehle ich das Postschiff, also Hurtigruten. Wer es ursprünglicher möchte, mit weniger Komfort, dafür aber weniger Passagieren, ist die Vesteralen oder das
    noch ältere Schiff, die MS Lofoten die richtige Wahl. Das Nordkap ist ein absolutes Muss.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.