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Ein Spaziergang durch Köln

Die liebe „Zuogroaste“ Rheinländerin Nicole vom Reiseblog Preissnbeere.de erzählt heute von ihrer Lieblingsstadt Köln und ihren Lieblingsplätzen..!

Hi, ich bin Nicole von preissnbeere.de, Rheinländerin und gerne unterwegs. Und obwohl ich jetzt schon einige Jahre in München lebe, bleibe ich doch Rheinländerin. Mit einer besonderen Vorliebe für Köln. Daher dachte ich mir…

…machen wir doch mal einen kleinen Rundgang durch Köln

Und starten an einem Monument, dass wohl wirklich jeder kennt und sei es nur von Bildern. Ja, ich weiß, das ist schon recht abgegriffen, aber nichts desto trotz steht er da… der Kölner Dom!

Kölner Dom

Und er schaut ja auch noch nicht so lange so aus, wie er jetzt da steht. Mit seinen stolzen Türmen. Vollendet wurde der Dom erst 1880… nach über 600 Jahren Bauzeit. Wer beschwert sich da bitte über den Berliner Flughafen oder die Hamburger Elbphilharmonie? Den Kölnern ging während der Bauzeit das Geld aus und so stand über Jahrhunderte auf dem Stumpf, der mal ein Turm werden sollte, nur der Baukran. Aber auch an diesen Anblick gewöhnte man sich mit der Zeit…

Römische Geschichte im Römisch-Germanischen Museum

Wer auf Geschichte steht – also auf sehr alte Geschichte – der sollte dem Römisch-Germanischen Museum einen Besuch abstatten. Ich war da vor sehr langer Zeit mal mit der Schule und kann mich eigentlich  nur noch an den Sarkophag von Tutanchamun erinnern. Das war damals eine Sonderausstellung.

Bei meinem letzten Besuch ging es um das römische Köln. Und das war wirklich spannend. Allein die Überreste der römischen Villa zu sehen, auf der das Museum errichtet wurde, ist schon beeindruckend. Mittelpunkt des Museums ist das riesige Dionysosmosaik, von dem man vermutet, dass es irgendwann um 230 nach Chr. gelegt wurde.

Man kann ein Kombiticket mit Römisch-Germanischem Museum und dem Prätorium kaufen. Ich denke jedes Mal wieder an Präteritum, dabei heißt dieses Museum Prätorium. Und ich wäre auf jeden Fall vorbei gelaufen, hätte ich nicht einen sachkundigen Führer dabei gehabt. Hinter einer typischen 50er-Jahre Fassade in der Kleinen Budengasse 2 sollen sich Überreste einer uralten Römervilla verbergen? Und die eines römischen Abwasserkanals? Das ist wieder mal so typisch Köln. Aber was soll man machen, wenn diese Überreste nun mal genau unter der Altstadt liegen.

In Köln wird ja eigentlich ständig gegraben (meistens U-Bahn-Schächte) und bei der Umgestaltung der Domplatte hat man eine römische Straße gefunden! Da sie dort, wo man sie gefunden hat, nicht bleiben konnte, wurden die extrem gut erhaltenen Steinquader ein paar Meter weiter wieder zu einer „Straße“ zusammengesetzt. Garantiert nichts für hohe Hacken…

Historische Steinquader in Köln

Spaziergang am Rheinufer

Ich persönlich mag das Rheinufer sehr gerne. Wenn man zwischen Dom und Römisch-Germanischem Museum entlanggeht, am Museum Ludwig vorbei (übrigens mein Lieblingsmuseum mit viel moderner Kunst) und dann die Stufen hinunter, steht man auch schon auf der Rheinpromenade. Hier sitzen, sich bei schönem Wetter die Sonne auf die Nase scheinen zu lassen und echte Schiffe gucken, ist immer wieder schön.

Man kann aber auch über die Hohenzollernbrücke (Eisenbahnbrücke) auf die andere Rheinseite  gehen. Ich bin jedes Mal verwundert, dass die Brücke noch steht. Ich warte gespannt auf den Moment, an dem die Statiker die Brücke für weitere Liebesschlösser (andere sagen auch Vorhängeschloss dazu) sperren.

Liebesschlösser an der Hohenzollernbrücke

Traumhafter Blick auf die Kölner Skyline vom Kölntriangle

Auf der anderen Rheinseite – also der rechten Rheinseite – sind wir dann auch schon in Köln-Deutz, aber hier steht ein paar Schritte weiter der „Kölntriangle“ (früher hieß dieses Hochhaus auch mal LVR-Turm). Von der Besucherplattform in über 100 Meter Höhe hat man einen tollen Blick auf die Kölner Skyline und natürlich den Kölner Dom.

Moderne Architektur in Köln

Moderne Architektur ist ja mittlerweile auch in Köln angekommen. Wir haben hier so einen Mix aus ganz alt (römisch halt), 50er-Jahre alt (Köln war nach dem Krieg ziemlich zerstört und die Schäden mussten zügig behoben werden) und mittlerweile auch ziemlich modern.

Das erste Areal mit moderner Architektur war der Mediapark. Hier steht mein Lieblingskino, der Cinedom. Ist mittlerweile auch nicht mehr ganz neu, aber immer noch sehr gepflegt und immer eine große Auswahl an Filmen. Es gibt einen künstlich angelegten See mit kleinen Tretbooten für die Kids, ein Hotel und jede Menge Gastronomie.

Absolut beeindruckend ist aber der Rheinauhafen mit seinen Kranhäusern. Als der Hafen für die Berufsschifffahrt irgendwann stillgelegt wurde, überlegte man, was man mit dem Areal anfangen sollte. Verfallen lassen ist ja auch keine Lösung. Mittlerweile ist es ein Mix aus moderner Architektur und alten restaurierten Hafengebäuden. Den Beginn des Rheinauhafens markiert das Schokoladenmuseum. Ein Traum für kleine und große Kinder, die Schokolade lieben.

Hinkommen

Zu erreichen ist Köln ganz einfach per Auto oder Zug. Parken ist in Köln auch nicht das Problem. Es gibt jede Menge Parkhäuser in der Innenstadt, z. B. unter der Domplatte, Philharmonie oder Hauptbahnhof. Natürlich kommt man auch ganz gut mit dem Zug nach Köln. Und wie das bei Hauptbahnhöfen so ist… sie stehen mitten in der Stadt. In Köln nehmt Ihr einfach den Ausgang zur Domplatte und da steht er dann… der Kölner Dom!

Vielleicht interessiert Euch ja auch mein Artikel über meine Lieblingsplätze in Düsseldorf!

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